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Mit der Amazon Kreditkarte Cashback bei jedem Kauf sammeln!

Wäre es nicht schön, nach jedem Einkauf etwas Geld wieder zurück zu bekommen? Und dafür nichts weiter tun zu müssen, als mit einer speziellen Karte zu bezahlen? Was sich zu schön anhört, um wahr zu sein, ist tatsächlich möglich – unter anderem mit der Kreditkarte von Amazon. Sie verspricht bis zu 3% Cashback und ist kostenlos für Prime Mitglieder. In diesem Artikel schauen wir uns die Amazon Kreditkarte genauer an und beleuchten auch einige Mitbewerber. Ich bin ein großer Fan von Cashback und habe darüber bereits einen anderen Artikel u.a. über das comdiret Bonussparen geschrieben.

Amazon Kreditkarte Cashback

Die Suche nach einer Kreditkarte mit Cashback-Funktion

Ich war lange auf der Suche nach einer Kreditkarte für meine alltäglichen Einkäufe. Doch alle Angebote der kostenlosen Karten, konnten mich nicht so richtig überzeugen. Ich habe bereits eine Karte, mit der ich im Ausland kostenlos Bargeld abheben kann.  Auch eine Karte, mit der ich keine Fremdwährungsgebühr bezahle, besitze ich schon.

Ich war auf der Suche nach etwas Besonderem. Ganz hellhörig wurde ich nach der Präsentation der Kreditkarte von Apple. Bezahlt man nämlich mit dieser, bekommt man bis zu 3% von seinem Umsatz wieder gutgeschrieben. Leider kommt die Apple Kreditkarte voraussichtlich erst in ein paar Jahren nach Deutschland. Also machte ich mich auf die Suche nach einem ähnlichen Produkt.

Meine Anforderungen waren:

  • Kostenlose Kreditkarte
  • Cashback für jeden Kauf
  • Komfortable Einlösung des Guthabens
  • Hohe Akzeptanz der Kreditkarte bei Händlern

Bei den üblichen Vergleichsportalen, wie check24 oder verivox, wurde ich nicht fündig. Wahrscheinlich weil die Anbieter, die ich suchte, neben Cashback nicht auch noch Provisionen zahlen.

Übrigens bieten auch euere Krankenversicherungen eine Art Cashback an. Darüber lest ihr in einem anderen Artikel von mir über die kaum bekannten Wahltarife der Krankenkassen. Hier könnt ihr immerhin bis zu 900 Euro im Jahr sparen!

Cashback mit der Amazon Kreditkarte

Da war ich froh, als mir ein Arbeitskollege von der Amazon Kreditkarte berichtete. Die Amazon Kreditkarte ist für Prime-Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder kostet sie ab dem zweiten Jahr 19,90€ p.a. Als Prime-Mitglied profitiert man außerdem von einem Cashback von 3% auf Käufe bei Amazon. Nicht-Mitglieder bekommen immerhin 2%. Für Umsätze außerhalb Amazons, werden dann immer noch 0,5% gutgeschrieben. Das Cashback bekommt ihr in Form von Amazon-Punkten. Diese lassen sich für jeden Kauf auf Amazon einfach einlösen. So ist man nicht auf die Auswahl in den üblichen Prämien-Shops begrenzt. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Amazon Kreditkarte von der LBB ausgestellt wird und eine Visa-Karte ist. Deshalb kann man so gut wie überall mit ihr bezahlen.

Als Prime-Mitglied ist die Amazon Kreditkarte für mich somit kostenlos und erfüllt auch die weiteren, oben gesteckten Kriterien. Und das beste: ich erhalte bei allen Einkäufen mit der Amazon Kreditkarte Cashback in Form von Punkten.

Mit Prime-Mitgliedschaft 0 € Kartenpreis für Prime-Mitglieder Bis zu 3% zurück bei Amazon.de Bis zu 0,5% zurück außerhalb von Amazon.de
Ohne Prime-Mitgliedschaft 19,99 € Kartenpreis pro Jahr ab dem 2. Kartenjahr Bis zu 2% zurück bei Amazon.de Bis zu 0,5% zurück außerhalb von Amazon.de

Einen kleinen Haken gibt es allerdings bei der Karte von Amazon: Beim Antrag muss man penibel auf eine Einstellung achten. Stimmt man einfach allen Konditionen blind zu, gibt es schnell ein böse Überraschung. Denn voreingestellt ist eine Rückzahlrate des ausgegebenen Betrages von nur 10%. Das heißt: von 100 ausgegebenen Euro werden nur 10€ direkt von eurem Konto abgebucht. Für die restlichen 90% erhaltet ihr einen Kredit, für den teure Zinsen anfallen. Deswegen solltet ihr beim Antrag unbedingt den Rückzahlbetrag auf 100% setzen. Auch hier lohnt es sich wieder ein Haushaltsbuch zu führen, damit diese Raffinessen auffallen. Dafür habe ich eine kostenlose Haushaltsbuch Excel Vorlage erstellt.

Cashback-Punkte der Amazon Kreditkarte ausbezahlen

Die Auszahlung der Cashback-Punkte ist tatsächlich sehr einfach. Ihr könnt die Punkte allerdings nur bei Amazon während eines Kaufs einlösen. Das ist für mich aber kein Manko, weil es dort so gut wie alles gibt. Für manche von euch mag das allerdings ein K.-o.-Kri­te­ri­um sein.

Unter dem Menüpunkt „Ihre Zahlungsarten“ findet ihr dann eure Kreditkarte und könnt immer euren aktuellen Cashback-Punktestand einsehen.

Guthaben Amazon Kreditkarte

Einlösen könnt ihr dann das Cashback, das ihr mit der Amazon Kreditkarte gesammelt habt, direkt im Einkaufswagen bei eurem nächsten Kauf. Etwas versteckt, müsst ihr unter „Zahlungsart“ den Punkt mit den Prämienpunkten ganz ausklappen und könnt sie dort einlösen. Dabei habt ihr die Wahl: ihr könnt alle auf einmal nutzen oder aber beispielsweise nur 5€ des Cashbacks.

Amazon Kreditkarte Cashback einlösen

Meine Erfahrungen nach 2 Jahren mit Cashback bei der Amazon Kreditkarte

Nach 2 Jahren Nutzung des Cashbacks der Amazon Kreditkarte kann ich sagen: es funktioniert erstaunlich gut. Alle Käufe wurden registriert und ich habe immer Cashback-Punkte bekommen und auch das Einlösen ist ganz einfach. Bis jetzt habe ich auch immer 3% bei Amazon-Käufen und 0,5% außerhalb des Online-Giganten bekommen – also nicht nur „bis zu“. Bei Zahlungen in Deutschland wurde die Karte weder abgelehnt noch hatte ich sonstige Probleme. Und wenn einem das Kreditkarten-Limit nicht reicht, lässt sich Geld direkt auf die Karte überweisen. Damit lassen sich auch große Einkäufe oder hohe Kautionen bei Mietwagen einfach bezahlen.

Im Online-Portal der LBB könnt ihr stets eure Umsätze einsehen und bekommt auch eine E-Mail mit der Information, wann die nächste Zahlung von eurem Konto fällig ist.

Noch ein kleiner Tipp von mir: Ihr könnt die Amazon Kreditkarte auch bei PayPal hinterlegen. Dadurch zahlt ihr durch die Hintertür mit einer Kreditkarte, wenn es regulär vielleicht gar nicht möglich war. Das funktioniert übrigens auch für das Senden von Geld an Freunde. Ich habe beispielsweise zusätzlich viele meiner Abonnements auf Kreditkartenzahlung umgestellt und sammle somit auch bei einer Abbuchung von Spotify, Netflix oder meinem Fitnessstudio Cashback mit der Amazon Kreditkarte.

Zwei Alternativen für Cashback Kreditkarten

Wer vor Amazon zurückschreckt oder wen meine Erfahrungen nicht überzeugt haben, für den habe ich noch zwei Alternativen rausgesucht.

Cashback mit American Express

Die günstigste American Express Kreditkarte kostet 5€ im Monat. Dank vieler Marketingaktionen, bekommt man gern auch mal die Gebühr für das erste Jahr geschenkt. Für jeden Euro, den ihr mit der American Express Karte bezahlt, erhaltet ihr einen Punkt. Diese Punkte könnt ihr dann einlösen. Beispielsweise lassen sich mit den Punkten getätigte Einkäufe rückwirkend bezahlen oder man lässt sich die Punkte auszahlen. Entscheidet ihr euch für Letzteres, werden euch pro Punkt 0,5 Cent ausgezahlt. Das entspricht 0,5% des bezahlten Betrages (1€ = 1 Punkt, 1 Punkt = 0,005€, 1€*0,5%=0,005€) und ist damit gleich den Amazon-Konditionen. Je nachdem, wie ihr eure Punkte einlöst, könnt ihr etwas mehr Rendite rausholen. Beim Transfer der Punkte in ein Vielflieger-Programm sind sogar ganze 5% möglich.

Allerdings ist das Einlösen, Umwandeln und die Auszahlung immer mit Aufwand verbunden und passiert nicht automatisch. Außerdem kosten die American Express Kreditkarten, mit denen sich Punkte sammeln lassen, mindestens 5€ im Monat. Damit sind sie nicht kostenlos und passen auch deshalb nicht in meine oben gesteckten Kriterien. Eine Ausnahme ist die Payback American Express, die ich unten weiter erläutere. Anders, als die Kreditkarten von Mastercard und Visa, werden die Amex auch an weniger Stellen als Zahlungsmittel akzeptiert.

Payback als Cashback-Alternative

Eine weitere Karte, mit der man nach dem Kauf Geld zurück bekommen kann, ist die Payback Karte. Die kennt wahrscheinlich jeder von euch. Beinahe an jeder Kasse im Einzelhandel folgt auf die Frage nach dem Kassenbon auch die Frage nach einer Payback Karte.

Für mich scheidet die Payback Karte als Cashback Variante allerdings aus. Denn man erhält nur bei ausgewählten Händlern Punkte und somit Cashback nach dem Einkauf. Auch bei Payback entsprechen die gutgeschriebenen Punkte einem Wert von 0,5% des Umsatzes (1 Punkt pro 2€, 1 Punkt = 1 Cent). Da sind natürlich die etlichen Sonderaktionen nicht mit berücksichtigt. Und natürlich kann man mit einer Payback Karte nicht überall bezahlen. Eine Payback Karte ist allerdings eine tolle Ergänzung zur Cashback Kreditkarte. So lassen sich in teilnehmenden Märkten noch mehr Punkte sammeln. Diesen Vorteil macht sich auch die Payback American Express Karte zunutze.

Mein Fazit: Amazon Kreditkarte Cashback

Ich benutze die Amazon Kreditkarte jetzt etwas mehr als 2 Jahren und bin echt zufrieden. Gerade wenn man große Besorgungen macht, lohnt sich die Amazon Kreditkarte mit Cashback-Funktion. Und als jemand, der viel auf Amazon einkauft, lassen sich noch schneller Punkte sammeln. Gibt man dort beispielsweise 333€ aus, hat man Punkte im Wert von 10€ gesammelt. Um auf den gleichen Punktestand zu kommen, sind Zahlungen von 2000€ außerhalb Amazons nötig. Aber gerade in der Weihnachtszeit oder als jemand der auch mal Kosten für eine Arbeitsreise auslegt, kommt man schnell auf einen schönen Beitrag im Monat. Und dazu gibt es noch ein Kreditkarten-Limit von 1800€ pro Monat. Ich habe bis jetzt nicht ein vergleichbar gutes Angebot gefunden. Kennt ihr eins? Dann schreibt es gern in die Kommentare!

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